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nein, nicht schon wieder Goethe – werden jetzt vielleicht
viele sagen. Doch warum nicht bei einem großen Alten
schauen, was für die Heutigen noch immer gelten sollte:
Erst denken – dann schreiben! Für
mich als Werbetexterin besteht die Arbeit längst nicht
nur aus dem Aneinanderreihen schöner Worte. Der Schöpfungsprozess
beginnt bereits viel früher: beim Briefing-Gespräch
mit dem Kunden. Fragen – Zuhören – Verstehen
– Analysieren – Gliedern – die Essenz,
das Eigentliche finden – das ist oft schon die halbe
Miete, aber nicht so einfach wie es klingt.
Denn Werbung besteht nicht nur aus markigen
Slogans für große internationale Markenartikler.
Das ist nur die Spitze des Eisbergs.
Viel öfter geht es darum, griffige Texte für die
Imagebroschüre zu finden, Einprägsames für
das Mailing und Bemerkenswertes für den PR-Artikel.
Dabei gilt es natürlich, stets das Konzept, das Gesamte,
das Besondere im Auge und im Kopf zu behalten.
Sinn-Volle Texte, die Sinne und
den Sinn gleichermaßen ansprechend, sind meine Stärke.
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